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Leben in Deutschland
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Allgemeine Informationen
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Leben und Studieren in Deutschland
An deutschen Hochschulen besteht das Studium im Vergleich zum Studium in Korea mehr aus selbständigen Lernen und Arbeiten. Die Studenten müssen im Unterricht von Pflichtkursen an Diskussionen teilnehmen und in der Regel in Seminaren zu einem bestimmten Thema einen Vortrag halten und mit dem Professor und anderen Studenten diskutieren. Auf englisch durchgeführte Studiengänge führen die Diskussionen in den Kursen in der Regel auf Englisch.
Es gibt nicht in jedem Kurs oder Seminar eine Prüfung. Dies ist je nach Kurs verschieden und in manchen Kursen können Studenten entscheiden, ob sie eine Hausarbeit oder eine Klausur schreiben wollen. Selten gibt es nur Fälle, in denen sowohl eine Klausur und eine Hausarbeit geschrieben werden muss. Das Einreichen der Hausarbeit ist in der Regel zum Anfang des neuen Semesters möglich. Das hei©¬t, es gibt ausreichend Zeit für das Verfassen der Hausarbeit.
Normalerweise ist das Verhältnis zwischen Professoren und Studenten eng und je nach Situation ergeben sich daraus auch Freundschaften. Es kommt also auch öfters vor, dass Professoren nach der Vorlesung auch mit ihren Studenten einen Kaffee oder ein Bier am Abend zusammen trinken gehen.
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Wohnen
Deutsche Studenten leben oft in Wohngemeinschaften (WGs), d.h. Wohnungen mit 3-4 Zimmern, in denen jeweils ein Student sein Zimmer hat und einen gemeinsamen Wohnbereich zusammen mit den anderen Mitbewohnern teilt. Es gibt aber auch 1-Zimmer-Appartment und bei Studentenwohnheimen gibt es in der Regel zwei Arten von Studentenwohnheimen. In den meisten Fällen hat jeder Student eine kleine Wohnung für sich. Es gibt aber auch Wohnheime, in denen mehrere Studenten sich einen gemeinsamen Bereich teilen und dadurch enger zusammenleben. Dort hat jeder Student sein eigenes Zimmer, aber Badezimmer, Wohnzimmer und Küche werden mit anderen Studenten gemeinsam genutzt, wodurch ein besserer Austausch möglich ist. Bei den meisten Studentenwohnheimen gibt es Zugang ins Internet, aber für einen separaten Telefonabschluss müssen die Kosten selbst übernommen werden. Mit der Betreuung und Verwaltung der Wohnheimplätze sind in der Regel die Studentenwerke beauftragt.
Studenten können in Deutschland Wohnungen mieten. Allerdings sind die Mietverträge meistens über ein Jahr und eine Kündigung muss mindestens 2-3 Monate im voraus erfolgen. Leider gibt es keine Möglichkeit für ausländische Studenten in Deutschland bei Gastfamilien unterzukommen.
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Handy, Telefon und Internet
Die Landesvorwahl für Deutschland ist "0049" und das Handynetz in Deutschland beruht auf der GSM-Netztechnik. Aber UMTS/3G wurde vor einigen Jahren auch eingeführt. Falls Sie also ein Triband-Handy oder ein Dualband-Handy besitzen, können sie dieses in Deutschland nutzen. Falls Sie kein Handy mit dieser Funktion haben, können Sie auch Handyverträge mit 24 Monaten Mindestlaufzeit abschlie©¬en. Eine weitere gute Möglichkeit sind SIM-Karten Handys, die sie je nach Bedarf selbst aufladen können. Die bekanntestens Mobilfunktanbieter in Deutschland sind T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2.
Ankommende Gespräche bei Handys und Festnetztelefonen sind in Deutschland gebührenfrei.
Zugang ins Internet ist in Deutschland mit DSL und ISDN möglich. In den meisten Studentenwohnheimen besteht bereits ein Zugang ins Internet, der nur frei geschatlet werden muss. Ansonsten muss ein Vertrag mit Internetanbietern abgeschlossen werden. Eine mögliche Anlaufstelle für die Nutzung des Internets an der Universität ist das Hochschulrechenzentrum. Dieses bietet auch die Möglichkeit an, in der Universität kabellosen Zugang ins Internet zu erhalten. Ausserdem gibt es fast überall Internetcafes.
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Speisen und Getränke
Das Gerücht Deutsche essen nur Würstchen und trinken nur Bier ist leider auch nur ein Gerücht. Aber da diese weltweit bekannt sind, stehen sie auf vielen Speisekarten in Restaurants und sind auch in Supermärkten (wie LIDL, ALDI, PLUS, Kaufland, HIT, PENNY, SPAR, MINI-MAL etc.) zusammen mit anderen Speisen und Getränken erhältlich. Insbesondere Milchprodukte sind in Deutschland recht günstig. Desweiteren gibt es eine grosse Auswahl an Restaurants, die nicht nur deutsches Essen, sondern auch Döner Kebap oder japanisches Sushi anbieten.
Ferner gibt es fast überall asiatische Lebensmittelgeschäfte. Dort gibt es neben Knoblauch, Tofu, Sojasauce auch Fertiggerichte wie Ramyeon zu kaufen. Nichts desto trotz ist das Essen in der Mensa für die meisten Studenten an günstigsten.
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Partykultur
Europäer lernen gerne andere Menschen auf Parties kennen und daher stellen diese oftmals einen Teil des Studentenlebens dar. Die Gründe für die Besuche auf Parties sind vielfältig wie beispielsweise das gemeinsame Feiern nach dem Lernen der Klausuren oder sogar auch vor dem Ablegen von Prüfungen. Asiatische Studenten brauchen allerdings nicht diese Kultur übernehmen. Es ist allerdings sicher empfehlenswert einmal dorthin gegangen zu sein.
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