Forschung in Deutschland

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Promotion

         
 

Allgemeine Informationen

  
 
 

A. Traditionelle individuelle Promotion

 
         
  doctorates  

DAAD-PhD

  • Deutschland bietet eine Vielzahl von Forschungsstandorten: Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Einrichtungen, Unternehmen sowie Bundes- und Länderinstitute.

    Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 750 öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen sowie verschiedene Forschungs- und Entwicklungszentren, die von Industriekonzernen betrieben werden.

    Für ausländische Wissenschaftler verspricht die Forschung in Deutschland vielfältige Möglichkeiten: Eine Karriere innerhalb der universitären Forschung, eine Stelle an einer außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder im Bereich Forschung und Entwicklung in der Industrie.

    Das DAAD-Webangebot bietet einen Überblick über die verschiedenen Karrieremöglichkeiten, deren Finanzierung sowie über die fachlichen und formalen Voraussetzungen. Mehr...
 
     
   
         
     
 

B. Strukturierte Promotion

 
 

phd

Ein festes Curriculum mit individueller Betreuung, festgelegten Laufzeiten und einer zumeist geregelten Finanzierungen bietet den Doktoranden viele Vorteile.

Strukturierte Promotionsprogramme bieten die Hochschulen vor allem an den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs und an den im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Graduiertenschulen. Außerdem gibt es von den Bundesländern geförderte Programme an einzelnen Hochschulen sowie Promotionsprogramme an den Graduiertenschulen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel den International Max Planck Research Schools (IMPRS).

Strukturierte Promotionsprogramme sind häufig international ausgerichtet, mit Englisch als Arbeitssprache. Programme wie die "International PhD Programmes" der Helmholtz-Gemeinschaft wenden sich explizit auch an internationale Doktoranden. An den International Max Planck Research Schools oder an den Helmholtz Research Schools kommt etwa die Hälfte der Doktoranden aus dem Ausland. Programmspezifische Stipendien oder Mitarbeiterstellen sichern hier meist die Finanzierung der Promotion ab.
 
         
 

Research Explorer

  
 
  Der Research Explorer erschließt über 23.000 Institute an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen nach geografischen, fachlichen und strukturellen Kriterien.

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Bewerbung

 

  • Hat der Doktorand sich für einen potenziellen Betreuer entschieden, muss er sich direkt bei dem Hochschullehrer bewerben. In der Bewerbung sollte der Hochschullehrer erfahren, was und mit welchem Erfolg der angehende Doktorand studiert hat, was das Thema seiner Abschlussarbeit war und in welchem Fachgebiet er sich spezialisieren möchte. Zur Bewerbung sollte möglichst schon ein gut durchdachtes Expose vorliegen.

    Ist ein Hochschullehrer als Betreuer gefunden, muss der zuständige Fachbereich oder Promotionsausschuss die Annahme als Doktorand bestätigen. An einigen Hochschulen muss in diesem Stadium auch schon die Zulassung zur Promotion beantragt werden.

    Bei der strukturierten Promotion sollte die geplante Dissertation zu den Schwerpunkten des Programms passen. Zudem braucht der Bewerber ein gutes bis sehr gutes, in Deutschland anerkanntes Examen. Die Bewerbung kann häufig über das Internet erfolgen und verläuft meist - aber nicht immer - mehrstufig:

    Zunächst wird beim zuständigen Dekanat oder Kolleg das Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf, Abschlussarbeit, Expose der geplanten Dissertation und Begründung der Bewerbung eingereicht. Nach Aufforderung erfolgt eine ausführliche Bewerbung mit umfangreicherem Expose und der Einreichung von mindestens zwei Referenzen von Hochschullehrern. In einer dritten Stufe wird dann meist ein persönliches Bewerbungsgespräch geführt.

    Über die genauen Modalitäten und Bewerbungsfristen informieren die Webseiten der Programme und Kollegs. War die Bewerbung erfolgreich, wird der Doktorand zum Promotionsstudiengang zugelassen - mit speziell auf die Bedürfnisse der Promovierenden zugeschnittenen Lehrveranstaltungen und individueller Betreuung durch ein Team von Hochschullehrern. Bei den Formalitäten hilft in der Regel ein Mentor.
 
         
 

Finanzierungsmöglichkeiten

 
 
  • Für die Promotion an einer staatlichen deutschen Hochschule muss man keine Studiengebühren zahlen - zumindest nicht in den ersten sechs Semestern. Deutschland bietet zahlreiche Fördermöglichkeiten für ausländische Doktoranden: Größter Stipendiengeber, insbesondere für internationale Doktoranden, ist der DAAD.
    Mehr Informationen über die Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie hier
    Die DAAD-Stipendienprogramme finden Sie hier.
 
         
 

Promovieren an einer außenuniversitären Forschungseinrichtung

 
 
  • Für Doktoranden bieten die außeruniversitären Forschungseinrichtungen ebenfalls ein hochklassiges Forschungsumfeld, eine hervorragende Infrastruktur und Betreuung. Eine Promotion im Rahmen eines Projekts z.B. an einem Fraunhofer-Institut eröffnet Doktoranden einen Einblick in die industrie- und anwendungsbezogene Forschung.
    Überblick (verlinken) über deutsche Forschungseinrichtungen: Mehr
 
         
 

Forschungslandschaft

 
 
  • Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 800 öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen sowie verschiedene Forschungs- und Entwicklungszentren, die von Industriekonzernen betrieben werden. Mehr
 
         
 

Forschungsinstitutionen

 
 
  • Bildung und Forschung sind die Grundlagen, auf denen wir unsere Zukunft aufbauen. Ihre Förderung durch das BMBF ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des deutschen Wohlstands. Mehr